Ausbildung

 

Wie läuft eine Ausbildung zum Luftfahrzeugführer genau ab?

 

Die ersten Flüge machen Flugschüler und Fluglehrer gemeinsam im Schuldoppelsitzer (bei uns ASK 21). Zuerst wird der Schüler in der Luft das Steuern eines Flugzeuges üben, mit der Zeit darf er auch den Start, den Anflug und letztendlich auch die Landung übernehmen. Wenn der Flugschüler dies sicher ohne Fluglehrer beherrscht, startet er nach einer kurzen Theorieprüfung (A) zu seinem ersten Alleinflug. Danach wird er in der Luft sein Übungsspektrum erweitern, eine B-Prüfung ablegen und auf einen Einsitzer (bei uns Astir CS) eingewiesen werden. Nach bestandener C-Prüfung fährt der Flugschüler zum Luftamt Nordbayern nach Nürnberg und legt dort seine Theorieprüfung in den in der obigen Übersicht erwähnten Fächern ab. Anschließend wird er zunächst doppelsitzig mit Fluglehrer seine meteorologische und navigationstechnische Überlandeinweisung (bei uns im Duo Discus oder der ASK 21) und seine ersten Überlandflüge machen. Nachdem er erfolgreich einen Überlandflug allein zu einem 50km oder weiter entfernten Flugplatz oder mit Fluglehrer zu einem 100km oder weiter entfernten Flugplatz absolviert hat, beginnt seine Vorbereitung für die praktische Prüfung. Dafür kommt ein Prüfer des Luftamtes zu unserem Flugplatz und fliegt mindestens einmal mit dem Prüfling. Nach bestandener Prüfung darf dieser sich über die abgeschlossene Pilotenlizenz freuen.